DIE HERZOGIN VON CHICAGO / KÁLMÁN

Operette von Emmerich Kálmán Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald


"Die Inszenierung von Felix Seiler glänzt durch eine schier überbordende Lebendigkeit. (...) Regie und Choreographie gehen hier Hand in Hand und sorgen für ein fast dreistündiges, pralles Vergnügen." (Opera Lounge, 11.02.2019)

"Für ein höchst amüsantes Spektakel öffnet sich der Vorhang im Großen Haus des Stadttheaters bei Emmerich Kálmáns Operette ‹Die Herzogin von Chicago›. […] Dazu der anhaltende Fluss einprägsamer Musik – wer Augen und Ohren öffnet, erlebt eine sehr unterhaltsame Aufführung." (Nordsee-Zeitung, 11.02.2019)

Neue kontra Alte Welt. Charleston versus Csárdás. Money gegen Monarchie. Die Kontroverse der 1920er Jahre wird in Emmerich Kálmáns Operette zum eigentlichen Thema. Die dollarschwere Unternehmertochter Mary Lloyd aus Chicago ist auf Immobilien-ShoppingTour in Europa unterwegs und trifft auf den ungarischen Erbprinzen Sándor Boris von Sylvarien. Dessen Reich steht allerdings kurz vor dem Bankrott. Schweren Herzens verkauft er der Amerikanerin das sylvarische Residenzschloss, um die Millionen seinem verarmten Land zuzuführen. Dabei kommen sich die beiden näher, trotz unterschiedlichen Musikgeschmacks. Wenn am Ende ein Kuss den alteuropäischen Prinzen mit der Erbin eines modernen Wirtschaftsimperiums vereint, finden auch die verschiedenen musikalischen Welten zueinander, denn „so ein Charleston ist doch gar nix anderes als amerikanischer Csárdás“!

Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch
Inszenierung: Felix Seiler
Choreographie: Andrea Danae Kingston
Bühne & Kostüme: Barbara Bloch
Dramaturgie: Juliane Piontek